Vorsorgeuntersuchung
Kehlkopfkrebs
Diese Praxis beteiligt sich an der Initiative des Deutschen Berufsverbandes HNO zur Früherkennung von Kehlkopfkrebs.
Das Risiko, an Kehlkopfkrebs zu erkranken, steigt.
Waren früher in erster Linie Männer betroffen, so erkranken zunehmend auch Frauen an Kehlkopfkrebs. Und die Patienten werden immer jünger, inzwischen schon ab 35 Jahren.
Der Kehlkopf ist das Organ, welches Luft- und Speisewege trennt. Mit seiner Hilfe wird die menschliche Stimme erzeugt. Kehlkopfkrebs gehört zur großen Gruppe der Kopf-Hals-Tumoren. Diese Krebserkrankung ist nicht immer mit auffälligen Symptomen verbunden. Hauptrisikofaktoren sind Rauchen, Alkoholgenuss, Sodbrennen und das Einatmen von Schadstoffen wie Asbest, Nickel und Chrom.
Die Kehlkopfkrebsvorsorge ist keine Kassenleistung und wird für ein Honorar nach GOÄ abgerechnet.
In den letzten 10 Jahren haben Krebserkrankungen im Mund-, Rachen- und Kehlkopfbereich in der Bundesrepublik deutlich zugenommen. Das Erkrankungsalter liegt meistens nach dem 50.Lebensjahr, doch erkranken gerade in den letzten Jahren zunehmend auch jüngere Menschen. Frauen sind seltener betroffen als Männer, bei denen die Krebserkrankung der Mundhöhle des Rachens und des Kehlkopfes bereits an fünfter Stelle der Häufigkeit rangieren.
Die eigentliche Ursache der Krebserkrankung ist noch nicht gesichert. Wir wissen heute jedoch, dass mehrere Faktoren zur Entstehung von Kehlkopfkrebs beitragen.
Hauptursachen sind Rauchen und Alkohol. Besonders gefährdet sind deshalb Personen:
- die regelmäßig und viel rauchen und früh damit begonnen haben
- die regelmäßig, besonders in Verbindung mit Tabakkonsum, größere Mengen Alkohol zu sich nehmen.
Durchaus nicht jeder Mensch, der dieser Risikogruppe angehört, erkrankt an Kehlkopfkrebs. Jeder, auf den einzelne oder mehrere Merkmale zutreffen, sollte jedoch wissen, dass sein persönliches Risiko zu erkranken deutlich erhöht ist.
Rechtzeitig behandelter Kehlkopfkrebs kann heute in über 90 Prozent der Fälle erfolgreich behandelt werden.
